FORTBILDUNG: Metallische Hochtemperaturwerkstoffe

Die Fortbildung vom 27. bis 29. April 2021 steht unter der fachlichen Leitung von Dr. Uwe Gaitzsch, Fraunhofer IFAM Dresden.

Hochtemperaturwerkstoffe stellen ein wichtiges Forschungsgebiet innerhalb von Energietechnik und Mobilität dar. Von ihrer Performance ist häufig der Gesamtwirkungsgrad der Systeme abhängig, in denen sie integriert sind, insbesondere bei Flugzeugturbinen. Dabei müssen die Werkstoffe bei hohen Temperaturen von über 1000 °C hohen mechanischen und korrosiven Beanspruchungen widerstehen. Gleichzeitig soll insbesondere im Turbinenbau die Dichte nicht zu hoch werden, da die Belastung im Werkstoff bei drehenden Teilen von der eigenen Masse abhängt. Ni-Basis-Superlegierungen haben sich in der Vergangenheit als die Werkstoffklasse etabliert, die dem Anforderungsprofil am besten entsprechen und sich gegen hitzebeständige Stähle durchsetzen konnten. Vor dem Hintergrund immer weiter steigender Anforderungen kommen aber auch neue Legierungen zum Zuge, insbesondere refraktäre Legierungen und intermetallische Aluminide mit TiAl als prominentesten Vertreter dieser Werkstoffklasse.

Themen und Inhalte (Änderungen vorbehalten)

  • Übersicht über metallische und intermetallische Hochtemperaturwerkstoffe
  • Ni-Basis Superlegierungen
  • Korrosionsverhalten von Superlegierungen
  • Industrialisierung der Schmelzmetallurgie von Titan-Aluminiden
  • Intermetallische Titanaluminide: Innovative Hochtemperaturleichtbauwerkstoffe
  • Eisenaluminide        
  • Entwicklungsstatus von Mo-Si-B- und V-Si-B-Legierungen für extreme Beanspruchungen
  • Refraktärmetalle für Hochtemperaturanwendungen
  • EBM von Hochtemperaturwerkstoffen
  • Ni-Basis-Werkstoffe „Alloy 264“
  • Hochtemperaturschutzschichten für stationäre Gasturbinen
  • Korrosionserscheinungen an Dampferzeugern mit stofflich komplexen Brennstoffen
  • Polymerabgeleitete siliziumbasierte Schutzschichten
  • Dispersionsverstärkte Legierungen

Ihr Nutzen

  • Sie verschaffen sich einen Überblick über den aktuellen Entwicklungsstand metallischer Hochtemperaturwerkstoffe.
  • Ihnen werden klassische und unkonventionelle Legierungssysteme, deren Herstellung, Eigenschaften und Herausforderungen bei der industriellen Anwendung erörtert.
  • Sie werden in die Lage versetzt, die für Ihre Bedürfnisse relevanten Eigenschaften von Hochtemperaturwerkstoffen richtig zu interpretieren und zu qualifizieren!

Zielgruppe

Die Fortbildung eignet sich besonders für: Industrielle Anwender von Hochtemperaturwerkstoffen, Angehörige von Hochschulen und Forschungsinstituten, Berufsanfänger, die bisher wenig Berührung mit Hochtemperaturwerkstoffen hatten, und alle weiteren Personen, die sich einen Überblick über metallische Hochtemperaturwerkstoffe verschaffen wollen.

 

Weitere Informationen zu den Inhalten und den Preisen dieser Fortbildung finden Sie hier.    

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne unter fortbildung@dgm.de zur Verfügung.

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