Plenarvorträge und Fachgespräch der Werkstoffprüfung 2025: Aktuelle Impulse für Forschung, Praxis und Regulierung

Die 43. Vortrags- und Diskussionstagung Werkstoffprüfung 2025 versammelt Expert*innen, um neue Entwicklungen in der Materialcharakterisierung zu beleuchten. Mit sechs Plenarvorträgen und einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion werden aktuelle Fragestellungen und zukunftsweisende Ansätze zwischen Forschung, industrieller Praxis und Normung diskutiert.

Vielfalt der Plenarvorträge: Von Hochtemperatur bis Datenstandards 
 Die Werkstoffprüfung verbindet Grundlagenwissenschaft mit industrieller Praxis und regulatorischen Vorgaben – diese Rolle spiegelt sich auch im Programm der Plenarvorträge auf der Werkstoffprüfung 2025 wider. Die sechs eingeladenen Vortragenden beleuchten dabei ganz unterschiedliche Aspekte: von Hochtemperatur- und Dünnschichtprüfungen über medizinische Implantate bis hin zu semantischen Datenstandards.

Dr.-Ing. Paul Hahn spricht über aktuelle Fortschritte in der Gemeinschaftsforschung zur Hochtemperatur-Werkstoffcharakterisierung, einem wichtigen Feld für die Energietechnik und den Anlagenbau. Prof. Dr.-Ing. habil. Benoit Merle stellt moderne Messmethoden vor, mit denen sich das Verformungs- und Bruchverhalten von Dünnschichten aufklären lässt – eine Schlüsseltechnologie für die Mikro- und Nanoelektronik.

Robert Paul widmet sich den mechanischen Prüfverfahren für Implantate im Rahmen des CE-Zulassungsprozesses und zeigt auf, welche Rolle normgerechte Prüfungen für die Patientensicherheit spielen. Mit einem Blick auf Polymere stellt Dr.-Ing. Anna Katharina Sambale ihre Forschung zur multiskaligen Charakterisierung prozess- und feuchteinduzierter Gradienten in Polyamid 6 vor. Hierbei kommen synchrotronbasierte Methoden zum Einsatz, die detaillierte Einblicke in das Materialverhalten ermöglichen.

Die Herausforderungen im Infrastrukturbestand thematisiert Dr.-Ing. Silke Scheerer am Beispiel der Carolabrücke und der Spannungsrisskorrosion im Brückenbestand der neuen Bundesländer. Schließlich beleuchtet derdie Galileo-Preisträgerin 2025 den Weg vom Experiment zur semantischen Wissensrepräsentation und die Bedeutung von Datenstandards für die Materialcharakterisierung.

Fachgespräch: Werkstoffprüfung für die Elektronik von morgen
 Ergänzt werden die Plenarvorträge durch ein Fachgespräch zur Rolle der Werkstoffprüfung in der Elektronikindustrie: „Ohne Werkstoffprüfung keine konkurrenzfähige Elektronik?“ ist der Titel der Podiumsdiskussion am Donnerstag, 27. November, von 18:20 bis 19:00 Uhr. Fachleute aus Industrie und Forschung diskutieren, welche Prüfverfahren heute unverzichtbar sind, wo Grenzen liegen und welche Entwicklungen künftig erforderlich sein werden, um die Qualität und Zuverlässigkeit elektronischer Systeme sicherzustellen.

Austausch fördern – Perspektiven verbinden
 Die Werkstoffprüfung 2025 bietet damit nicht nur ein breites Themenspektrum, sondern auch Gelegenheit, aktuelle Herausforderungen gemeinsam zu diskutieren und den Austausch zwischen unterschiedlichen Perspektiven zu fördern. Sichern Sie sich heute Ihr Ticket und seien Sie am 27. – 28. November 2025 in Dresden oder Online mit dabei.

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