Das Programm der Fortbildung „Einführung in die Metallkunde für Ingenieur*innen und Techniker*innen“ ist modular aufgebaut und verbindet Grundlagen mit praxisnaher Anwendung. Teilnehmende lernen zunächst die elementaren Begriffe rund um Bindungen, Kristallgitter und Gefüge kennen. Darauf aufbauend wird das Wissen um Legierungsbildung, Zustands- und ZTU-Diagramme vertieft, ergänzt durch anwendungsorientierte Aspekte wie Festigkeit, Härte oder Zähigkeit. Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle von Wärmebehandlungen und Umformprozessen, die maßgeblich die Eigenschaften eines Werkstoffs bestimmen.
Behandelt werden sowohl unlegierte und legierte Stähle als auch Aluminium-, Nickel-, Kupfer-, Magnesium- und Titanlegierungen. Damit eröffnet sie einen umfassenden Überblick über die für die Industrie relevanten Metallgruppen und ihre Besonderheiten. Praxisübungen in der mechanischen und thermischen Prüfung, der Mikroskopie sowie die Arbeit mit Werkstoff-Datenbanken sorgen für einen direkten Transfer des Wissens in den beruflichen Alltag. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, konkrete Fragestellungen mit Expert*innen zu diskutieren.
Die Fortbildung richtet sich nicht nur an Wissenschaftler*innen, Ingenieur*innen und Techniker*innen aus Forschung, Entwicklung oder Fertigung, sondern auch an Fachkräfte aus Qualitätskontrolle, Vertrieb und angrenzenden Bereichen. Für alle gilt: Eine solide Grundlage in der Metallkunde ist ein Schlüssel, um Materialien kompetent zu bewerten, Fertigungsfehler zu vermeiden und die Produktqualität langfristig zu sichern. Melden Sie sich hier an und seien sie im März in Darmstadt dabei.