Werkstoffermüdung ist das schleichende Problem der Konstruktionstechnik: wiederholte Belastungen, winzige Veränderungen im Gefüge – und plötzlich wächst ein Riss, lange bevor klassische Kennwerte wie Streckgrenze oder Zugfestigkeit erreicht sind. Genau diese unsichtbaren Prozesse machen den Unterschied zwischen langlebiger Konstruktion und unerwartetem Komplettversagen. Wer hier nur auf Erfahrungswerte setzt, übersieht, was sich im Inneren wirklich abspielt.
Die Fortbildung „Ermüdung metallischer Werkstoffe“ macht dieses Unsichtbare greifbar. Drei Tage in Dresden geben Ihnen das Rüstzeug, um Ermüdung zu verstehen, Schäden vorzubeugen und Materialverhalten realistisch einzuschätzen.
Inhalte mit Substanz
- Grundlagen klar erklärt: zentrale Begriffe, typische Mechanismen und Schadensbilder
- Rissbildung und -wachstum: was zyklische Beanspruchung wirklich bedeutet
- Temperatur als Stressfaktor: Einfluss von Hitze, Kälte und Schwankungen
- Werkzeugkiste für die Praxis: Fraktographie, REM, 3D-Rekonstruktion und Lebensdauerbestimmung
- Modellieren statt Mutmaßen: mikromechanische Simulationen für präzisere Vorhersagen
- Hands-on-Erfahrung: Demonstrationsversuche, Schadensanalysen und Diskussion Ihrer konkreten Fragestellungen
Warum Sie teilnehmen sollten
Ob Automobil- und Luftfahrtindustrie, Energieversorgung oder Medizintechnik – wer Ermüdungsprozesse versteht, gestaltet sichere, langlebige und effiziente Bauteile. Sie lernen, Mikrorisse als Warnsignal zu deuten, bevor daraus ein sicherheitskritisches Problem entsteht. Gleichzeitig gewinnen Sie Sicherheit in der Analyse und eine fundierte Basis, um Entwicklungs- und Qualitätsprozesse zu optimieren. Melden Sie sich hier an um das Wissen zu erwerben, wie Sie Materialermüdung verstehen, bewerten und für Ihre Arbeit nutzbar machen.