Masterstudiengang Materialwissenschaft und Werkstofftechnik am Karlsruher KIT auf Englisch studierbar

Im Wintersemester 2020/21 wurde der seit 2011/12 bestehende Masterstudiengang Materialwissenschaft und Werkstofftechnik am Karlsruher Institut für Technologie um die Möglichkeit erweitert, auf Englisch oder bilingual zu studieren. Der englischsprachige study track der Fakultät Maschinenbau wird durch das Exzellenzcluster 3D Matter Made to Order (3DMM2O) unterstützt. Begabte Studieninteressierte sind eingeladen, sich für eines der Carl Zeiss Foundation Qualification Scholarships zu bewerben.

Der Studiengang kann zum Winter- sowie Sommersemester begonnen werden. Bewerbungen für das Sommersemester sind jährlich bis zum 31. März möglich, Bewerbungen für das Wintersemester bis zum 30. September. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester. Mehr Informationen zur Bewerbung hier.

Neue Materialien und ständig verbesserte Werkstoffe sind Voraussetzung und zugleich Anstoß für moderne Technologien. In Wissenschaft und Industrie wächst der Bedarf an Fachpersonal mit einer fundierten universitären Ausbildung ständig. Der interdisziplinäre konsekutive Master-Studiengang Materialwissenschaft und Werkstofftechnik erweitert Grundlagenwissen aus einem verwandten Bachelorstudiengang und ermöglicht eine forschungsorientierte Spezialisierung. Der Studienplan lässt sich hier finden.

Durch die Möglichkeit eines englischsprachigen oder auch bilingualen Studiums wird der Studiengang für Studierende aus unterschiedlichen kulturellen und disziplinären Hintergründen geöffnet, die in einer international ausgerichteten Umgebung zusammengebracht werden. Ein ausgezeichnetes Betreuungsverhältnis sowie Deutschkurse helfen internationalen Studierenden, sich mit dem Leben und Studieren in Deutschland vertraut zu machen.

Der englische study track des Programms wird in Kooperation mit dem Exzellenzcluster 3D Matter Made to Order (3DMM2O) ermöglicht, das gemeinsam vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Universität Heidelberg getragen wird. Neue Kurse, die von Principal Investigators des Exzellenzclusters geleitet werden, sind Teil des Programms und bereiten die internationalen Studierenden gezielt darauf vor, nach dem Abschluss im Exzellenzcluster zu promovieren oder eine Karriere in der Industrie zu beginnen.

Die Stipendiat*innen des Carl Zeiss Foundation Qualification Scholarship erhalten jeweils eine einjährige finanzielle Förderung von 800€ pro Monat und werden in die HEiKA Graduate School on Functional Materials miteinbezogen, wodurch die Möglichkeit geschaffen wird, bereits während des Masterstudiengangs direkten Einblick in die Forschung zu erhalten und ein wissenschaftliches Netzwerk aufzubauen.

Die Bewerbung für Materialwissenschaft und Werkstofftechnik (MSc) erfordert einen ersten berufsqualifizierenden Studienabschluss, etwa einen Bachelorabschluss in Materialwissenschaft und Werkstofftechnik oder eines verwandten Studienfachs, mit überdurchschnittlichen Noten. Es ist zwingend erforderlich, dass Bewerber*innen Fachwissen aus den Bereichen Metalle und Materialphysik, Keramik, Polymere, Funktionswerkstoffe, Höhere Mathematik, Technische Mathematik, Experimentalphysik oder Anorganische und Angewandte Chemie mitbringen. Falls dies nicht durch das vorhergehende Studium nachgewiesen werden kann, besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Zulassungsprüfung. Weiterhin müssen Sprachkenntnisse in Englisch durch einen entsprechenden TOEFL- oder IELTS-Wert nachgewiesen werden. Ausführlichere Informationen zu den Zulassungsvoraussetzungen hier.

Exzellenzcluster 3D Matter Made to Order

Das Exzellenzcluster 3D Matter Made to Order (3DMM2O) ist ein gemeinsames Forschungsprojekt des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Heidelberg. Die Vision des Exzel-lenzclusters sind skalierbare digitale 3D additive Fertigungstechniken - von der molekularen über die Mikro- und Nanometerskala bis hin zu makroskopischen Dimensionen.

Das Forschungsprojekt ist interdisziplinär ausgerichtet und basiert auf der wissenschaftlichen Expertise von 35 Professorinnen und Professoren der Fächer Chemie, physikalische Chemie, Physik, Biophysik, Biologie, Biomechanik, Maschinenbau und Elektrotechnik.

Die HEiKA Graduate School on Functional Materials mit 100 Nachwuchswissenschaftler*innen ist zentraler Bestandteil des Clusters.

Die Förderung des Exzellenzclusters durch die deutsche Exzellenzstrategie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Carl-Zeiss-Stiftung begann im Januar 2019.

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