Das Forum begann am Mittag des 23. Mai nach einem angenehmen und entspannten Auftakt mit einem Imbiss und einer Einführung, in der die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde (DGM) vorgestellt wurde. In der anschließenden, lockeren Vorstellungsrunde wurden die Teilnehmenden neben ihrer Universität nach ihrem Wunscharbeitsumfeld gefragt, um in das Thema der verschiedenen Karrierewege einzusteigen. Es waren 100 junge Wissenschaftler*innen und 16 Expert*innen vor Ort. Die Teilnehmenden waren international bunt gemischt und kamen aus Paris, Kiel und Dresden und vielen Städten dazwischen nach Freiburg.
Das erste Highlight am Nachmittag war der Plenarvortrag der Verbund-Konferenz zum Thema "Neue Technologien für das Sortieren und Verfolgen von Produkten und Materialien - Schlüsseltechnologien für die Transformation vom linearen zum zirkulären Wirtschaften", nach dem die Teilnehmenden die erste Gelegenheit zum Austausch mit Expert*innen und Wissenschaftler*innen hatten. Anschließend präsentierten die Unternehmen Zeiss und Xsight ihre Produkte und gaben Einblicke in aktuelle Innovationen und Technologien.
Mit der Podiumsdiskussion folgte ein weiterer Höhepunkt des Tages. In einer lockeren und humorvollen Atmosphäre boten Themen wie Berufswünsche im Kindesalter aber auch die persönlichen Zielsetzungen und bisherigen Erfahrungen der fünf Expert*innen Johanna Frenck M.Sc., Dipl.-Ing. Julian Mai, Jun. Prof. Dr. Edoardo Milana, Dr. Mahsa Sakha und Dr.-Ing. Kim Eric Trinh gaben den Teilnehmenden wertvolle Anregungen für die eigene berufliche Entwicklung. Im Anschluss hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, in kleineren Runden mit diesen und allen weiteren Expert*innen ins Gespräch zu kommen und weitere Fragen zu stellen. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto folgte ein gemütliches Abendessen in der Prometheus-Halle, das eine weitere Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken bot. Anschließend besuchten einige Teilnehmende das INATECH, wo sie Kontakte zu Professor*innen knüpfen konnten, während andere an einer Stadtführung teilnahmen und Freiburg erkundeten.
Der zweite Tag begann zunächst mit einem Plenarvortrag der Verbundkonferenz zum Thema „Nachhaltigkeit durch innovative Keramikmatrixverbundwerkstoffe“. Zurück in der eigenen Veranstaltung folgte die Vorstellung der Jung-DGM, der Anlaufstelle für junge Wissenschaftler*innen in der DGM. Darüber hinaus wurden weitere Vernetzungsmöglichkeiten wie das Online- Diskussionsforum sowie das DGM-Mentoring-Programm vorgestellt. In einer Feedbackrunde konnten die Teilnehmenden ihre Wünsche und Anregungen für zukünftige Foren einbringen.
Im Workshop von Rainer Schouren (Mensch und Maschine) lernten die Teilnehmenden die Konstruktion eines 3D-Bauteils mit dem CAD-Programm Fusion 360. In einem weiteren Workshop von Dr. Kim Eric Trinh (Der Mindset Ingenieur) ging es darum, sich über die eigenen Ziele klar zu werden und Strategien zu deren Umsetzung kennen zu lernen. Im dritten Workshop, geleitet von Christian Baron (zusammen weiterdenken Christian Baron Consulting), arbeiteten die Teilnehmenden in Gruppen an der Analyse eines im System eingesetzten Materials. Sie entwickelten eine Übersicht über dessen Nachhaltigkeit und erarbeiteten potenzielle Alternativen für das System. Für Interessierte wurden im Anschluss Exkursionen zu verschiedenen Instituten, unter anderem dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF und dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE sowie dem Exzellenzcluster livMatS in Freiburg angeboten, die zusätzliche Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und -methoden ermöglichten.
Das DGM Young Scientists Forum 2024 endete am späten Nachmittag des 24. Mai. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verließen Freiburg mit vielen neuen Eindrücken, Kontakten und Inspirationen für ihre zukünftige wissenschaftliche Karriere. Insgesamt war das Forum ein großer Erfolg und bot den jungen Wissenschaftler*innen eine wertvolle Plattform für Austausch, Lernen und Vernetzung. Die DGM bedankt sich bei allen Teilnehmenden für ihr Engagement und lädt sie ein, sich während einer einjährigen kostenlosen Mitgliedschaft von den Vorteilen des DGM-Netzwerks zu überzeugen.
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