Im Fokus standen die technologischen Grundlagen und industriellen Anwendungen pulvermetallurgischer Verfahren – von der Pulverherstellung über moderne Presstechniken bis hin zu innovativen Sinter- und Additivprozessen. Die Fortbildung zeigte eindrucksvoll, wie sich durch Pulvermetallurgie hochpräzise, leistungsfähige Bauteile mit hoher Werkstoffhomogenität wirtschaftlich fertigen lassen. Entsprechend stark war das Interesse aus der Praxis: Die Teilnehmenden kamen aus verschiedenen Branchen; insbesondere aus dem Maschinenbau, der Automobilindustrie, der Werkzeugherstellung sowie der additiven Fertigung.
Das Vortragsprogramm war breit gefächert und praxisorientiert: Hochkarätige Referentinnen und Referenten aus namhaften Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen – darunter die Fraunhofer-Gesellschaft, RWTH Aachen, TU Wien, Plansee SE, GKN Sinter Metals oder CERATIZIT – beleuchteten unter anderem moderne Pulverherstellungsverfahren wie die Verdüsung, aktuelle Entwicklungen in der Matrizenpressung, das Heißisostatische Pressen, Metallpulver-Spritzguss und sinterbasierte additive Fertigung.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den pulvermetallurgischen Werkstoffen selbst. Werkzeugstähle, Hartmetalle, Titankarbid-Verbunde, Aluminiumlegierungen, Hartmagnete und Diamantwerkstoffe wurden hinsichtlich ihrer Herstellung und Anwendung intensiv behandelt. In Diskussionen mit den Vortragenden konnten die Teilnehmenden ihre eigenen Fragestellungen und praktischen Herausforderungen einbringen – ein Angebot, das rege genutzt wurde.
Neben dem fundierten fachlichen Input bot die Fortbildung zahlreiche Gelegenheiten zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung. Der persönliche Kontakt zu Expert*innen und Kolleg*innen aus der Branche wurde von den Teilnehmenden durchweg positiv hervorgehoben.