Das zweitägige Fachprogramm widmete sich schwerpunktmäßig der mikroskopischen Analyse wasserstoffinduzierter Veränderungen in metallischen Werkstoffen. Im Mittelpunkt standen aktuelle experimentelle und simulationsbasierte Arbeiten zur Aufklärung von Wirkmechanismen, insbesondere in Bezug auf Defektstrukturen, Versprödungsprozesse und das Verhalten von Schweißnähten unter Wasserstoffeinfluss. Zahlreiche Beiträge adressierten zudem methodische Fragen zur Atomsondentomographie, zu Prüfverfahren mit Hohlzugproben sowie zur Charakterisierung additiv gefertigter Bauteile unter Druckwasserstoff.
Der Austausch zwischen Grundlagenforschung und anwendungsnaher Werkstoffprüfung wurde durch vielfältige institutionelle Perspektiven bereichert – unter anderem durch Beiträge der Universität des Saarlandes, der FAU Erlangen-Nürnberg, der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), des Helmholtz-Zentrums Hereon sowie des KIT. Ergänzend wurde ein Posterbeitrag im Rahmen der Kaffeepausen präsentiert.
Die Sitzung bot darüber hinaus Gelegenheit zum informellen Austausch beim gemeinsamen Abendessen sowie bei einem abschließenden Lunch mit Laborführung.