Die Gruppengröße von rund 15 Teilnehmenden erwies sich als optimal für eine lebendige und interaktive Atmosphäre. Bereits während der Vorträge und Praktika entstanden rege Diskussionen, bei denen viele Fragen gestellt und Erfahrungen aus der beruflichen Praxis eingebracht wurden. Dies förderte ein besonders intensives Lernen und machte die Veranstaltung abwechslungsreich und kurzweilig. Eine Vorstellungsrunde zu Beginn half dabei, das „Eis zu brechen“ und den direkten Austausch zu erleichtern.
Auch der gesellige Teil kam nicht zu kurz: Beim gemeinsamen Abendessen im traditionsreichen Restaurant „Sitte“ in Darmstadt nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre Kontakte zu vertiefen und neue Netzwerke zu knüpfen.
Als Veranstaltungsort diente das Hochhaus der Hochschule Darmstadt, diesmal mit Blick aus der achten Etage. Moderne Hörsaalausstattung, ein heller Seminarraum und die eindrucksvolle Aussicht bis zur Skyline von Frankfurt boten ideale Rahmenbedingungen. Die Mittagspausen fanden im benachbarten Campus-Restaurant „Schöffers“ statt, das mit seiner angenehmen Atmosphäre den fachlichen Austausch ergänzte.
Im Labor stießen insbesondere die ausgelegten Makroschliffe und Schadensfälle auf großes Interesse. Die Diskussionen zu möglichen Ursachen und Szenarien verdeutlichten, wie sich das in der Fortbildung erworbene Wissen mit praktischen Erfahrungen verbinden lässt. Auch die metallographischen Übungen führten zu spannenden Erkenntnissen: Der Vergleich vereinfachter Gefügeskizzen aus den Vorträgen mit den komplexen Strukturen unter dem Lichtmikroskop sorgte für zahlreiche „Aha-Effekte“.
Bemerkenswert war, dass nicht nur die Teilnehmenden, sondern auch die Referent*innen vom Erfahrungsschatz der Gruppe profitieren konnten. Der praxisnahe Austausch trug wesentlich zum Erfolg der Veranstaltung bei.
Die positiven Rückmeldungen machten deutlich: Die Fortbildung „Einführung in die Metallkunde“ überzeugte erneut durch eine gelungene Verbindung von theoretischem Wissen, praktischen Übungen und intensiven Diskussionen.
Weitere Informationen:
Die Fortbildung richtet sich an Ingenieur*innen und Techniker*innen, die ihre Kenntnisse in der Metallkunde auffrischen oder auch vertiefen möchten. Sie bietet eine praxisorientierte Mischung aus Vorträgen und praktischen Übungen und behandelt zentrale Themen wie Mikrostrukturen metallischer Gefüge, Legierungen, Wärmebehandlung und Schadensfälle. Die Teilnehmenden erhalten nach erfolgreicher Teilnahme ein Zertifikat, das die berufliche Weiterentwicklung unterstützt.