Begrüßung

Verehrte Fachkolleginnen und -kollegen, liebe Mitglieder und Interessierte der Fachgemeinde,

nachdem viele von uns sich im letzten Jahr teilweise neu erfinden mussten und die Pandemie nach wie vor viele Aspekte des täglichen Lebens fest im Griff und für selbstverständlich gehaltene Abläufe verändert hat, konnte unser Fachausschuss Materialographie in enger Abstimmung mit unserem Berufsverband und Tagungsveranstalter, der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde, nicht anders entscheiden, als auch die 55. Metallographie-Tagung 2021 nicht als gewohnte Präsenzveranstaltung durchzuführen, sondern erneut ins Netz zu verlegen. Erfahrungen mit dieser Vorgehensweise haben wir alle anlässlich der 54. Metallographie-Tagung 2020 sammeln können. Die Rückmeldungen aus der Teilnehmerschaft waren weit überwiegend positiv. Wir haben im letzten Jahr das Beste draus gemacht und das Maximale aus diesem Format herausgeholt und das werden wir auch in diesem Jahr wieder schaffen.

Erfahrungsgemäß steigt die Teilnehmerzahl im Online-Format eher noch. Weder die letzte 54., noch die diesjährige 55. Metallographie-Tagung sind deshalb verkleinerte Tagungen. Der wissenschaftlich-technische Gehalt ist nicht kleiner als bei Präsenztagungen. Für viele Arbeitsgruppen, deren Teilnehmer nicht in großer Zahl reisen dürfen, sind die Teilnahmemöglichkeiten sogar besser.

Ihnen allen, die Sie uns in diesen schwierigen Zeiten die Treue halten und mit aktiver Teilnahme, Beitragseinreichungen, Diskussionsbeiträgen und Erfahrungsaustausch zum Gelingen unserer Tagungen beitragen, sei herzlich gedankt. Der Programmausschuss hat in bewährter Weise auch in diesem Jahr Plenarvorträge, Vorträge und Posterpräsentationen aus den bekannten 8 Themengebieten ausgewählt und wird ein interessantes, abwechslungsreiches und ansprechendes Programm bieten, das im Tagungsband zum Nachlesen gesammelt ist.

Thematische Schwerpunkte unserer diesjährigen Tagung sind neben den sich dynamisch entwickelnden neuen Verfahren der Materialographie, die über alle Skalenbereiche hinweg neue Charakterisierungsmöglichkeiten eröffnen und von denen einige sich bereits breite Anwendungsfelder in der Industrie erschlossen haben, auch die klassischen metallographischen Methoden. Neuere Entwicklungen, wie die additiven Fertigungsverfahren und Aspekte der Elektromobilität finden ebenfalls Berücksichtigung. Die Schadensanalyse wird auch in diesem Jahr wieder ihren angestammten Platz im Programm finden.

Möge auch diese, die 55. Metallographie-Tagung, dem wissenschaftlichen, technischen und auch ganz praktischen Erfahrungsaustausch unserer Fachgemeinde, der Materialographie-Community, dienen.

Andreas Neidel
Tagungsleiter

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