Liebe Mitglieder und Interessierte der metallographischen Gemeinschaft,
das Wichtigste zu Anfang: Die 61. Metallographie-Tagung findet im Jahr 2027 in Chemnitz statt. Seien Sie herzlich willkommen!
Chemnitz ist die Stadt der Moderne und Kulturhauptstadt Europas des Jahres 2025, industrielles Zentrum seit über 200 Jahren, Technologie- und Forschungsstandort für Maschinenbau, Werkstoffe und Mikroelektronik. Und vor nun bald 500 Jahren verfasste der Universalgelehrte Georgius Agricola hier in Chemnitz seine grundlegenden und systematischen Schriften über den Bergbau, das Hüttenwesen oder die Mineralogie. Dies macht Chemnitz zu einem passenden Ort für die Metallografie-Tagung.
In diesem lebendigen und geschichtsträchtigen Umfeld freue ich mich gemeinsam mit zahlreichen Kolleginnen und Kollegen darauf, Sie an der Technischen Universität Chemnitz als Veranstaltungsort begrüßen zu dürfen. Gemeinsam wollen wir uns dreiTage lang zu vielfältigen Themen, inklusive metallographischer Probenpräparation, Gefügedarstellung + Gefügeanalyse, metallographischer Schadensanalytik,skalenübergreifender Mikroskopie, Digitalisierung und Einbeziehung künstlicher Intelligenz austauschen. Besonders wichtig ist mir die Einordnung, dass derwissenschaftliche Fortschritt in unseren werkstofftechnischen und werkstoffwissenschaftlichen Bereichen weitgehend auf die theoretischen und praktischen Kenntnisse aufbaut, die Metallographinnen und Metallographen über Jahrzehnte erarbeitet haben. Dies droht im Tagesgeschäft immer wieder zu weit aus dem Blickwinkel zu geraten und erhöht das Risiko, dass wertvolle Erfahrungen und hart erarbeitetes Wissen ungeteilt verhallen.
Lassen Sie uns unsere Metallographie-Tagung auch im Jahr 2027 als die Plattform für den fachlichen Austausch untereinander nutzen und bereichern Sie die Tagung mit Ihren Vorträgen und Postern. Teilen Sie Ihre Erfahrungen, Ihr Wissen und Ihre Fragen. Lassen Sie uns gemeinsam diskutieren, Lösungen finden und persönliche Begegnung genießen. Ich freue mich schon jetzt darauf!
Mit herzlichem Gruß
Ihr
Andreas Undisz