Alles auf einen Blick · Alle Fort- und Weiterbildungsangebote der DGM Akademie 2025 und 2026 in einem Flyer

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Neu ab 2026
Fort- & Weiterbildung

Wissensmanagement für Werkstoffe

Digitale Informationssysteme erfolgreich einführen und nutzen

Wann

14.09. 12:30 - 15.09.2026 13:15

Wo

Wuppertal

Sprache

Deutsch

Zertifikat

nach Teilnahme

Digitale Werkstoffinformationen sind der Schlüssel zu Innovation, Effizienz und Nachhaltigkeit – doch ihr Potenzial bleibt in vielen Unternehmen ungenutzt. Die Fortbildung „Wissensmanagement für Werkstoffe“ zeigt, wie digitale Systeme gezielt implementiert werden, um aus Daten echtes, nutzbares Wissen zu machen. Werkstoffwissen ist kein Kostenfaktor – es ist der strategische Wettbewerbsvorteil, der Innovation erst möglich macht. Anhand praxisnaher Beispiele lernen Sie, Werkstoffdaten entlang des gesamten Lebenszyklus – von der Materialauswahl über Simulation und Fertigung bis zum Digitalen Produktpass – strukturiert zu erfassen und zu vernetzen. Dabei werden konkrete Schnittstellen zu ICME, PLM, ERP, CAE, Prüfmaschinen und Referenzdatenbanken praxisorientiert betrachtet. Unternehmensspezifische Plattformen für Datenmanagement und -analyse werden praxisnah vermittelt. Kernthemen wie Datenmodelle, Schnittstellenstandards, Ontologien, Cloud-Architekturen und Prozessintegration werden verständlich erklärt und in Übungen angewendet. Dabei steht nicht nur die Technik im Fokus, sondern auch die organisatorischen Rahmenbedingungen: Akzeptanz, Verantwortlichkeiten und nachhaltige Betriebskonzepte.
Die Teilnehmenden lernen, typische Stolpersteine zu vermeiden und digitale Werkstoffsysteme so zu gestalten, dass sie im Arbeitsalltag wirklich genutzt werden – unabhängig davon, ob sie in einem KMU oder einem Großunternehmen tätig sind. Ein Ausblick auf aktuelle Entwicklungen wie KI-gestützte Entscheidungsunterstützung und semantische Suchsysteme rundet das Programm ab.

Fortbildungsleitung

  • Dr.-Ing. Uwe Diekmann

    Dr.-Ing. Uwe Diekmann

    Matplus GmbH

Digitale Werkstoffinformationen sind ein entscheidender Wettbewerbsfaktor, da ihre gezielte Strukturierung und Integration entlang des Produktlebenszyklus Kosten spart, Innovationen beschleunigt und Know-how langfristig sichert. Ohne systematische Nutzung bleiben Potenziale ungenutzt, während ein durchdachtes Werkstoffinformationssystem aus Daten echtes Wissen und messbare Effizienz mit Nutzwert schafft.
Hier sind einige Gründe, warum Ihr Unternehmen von einer tieferen Kenntnis in diesem Bereich profitieren wird:

  • Beschleunigung von Entwicklungszyklen: Optimieren Sie die Entwicklungsprozesse durch effizientere Datenverfügbarkeit und -nutzung strukturierter Werkstoffdaten.
  • Reduktion von Prüf- und Qualifizierungskosten: Machen Sie Ihre Werkstoffdaten entlang der gesamten Prozesskette systematisch zugänglich und vermeiden Sie redundanter Prüfungen.
  • Stabilisierung von Fertigungsprozessen: Verbessern Sie die Prozessstabilität durch konsistente und nachvollziehbare Werkstoffdaten.
  • Regulatorische Anforderungen: Erfüllen Sie beispielsweise Substance-Compliance durch strukturierte Werkstoffdaten, die eine lückenlose Rückverfolgbarkeit und Nachweisbarkeit gewährleisten.
  • Prüfzeugnisse und Bemusterungen: Optimieren Sie Ihren digitalen Datenaustausch von Routinedokumenten im Produktionsalltag durch ein integriertes System mit Nachverfolgbarkeit.
  • Erfolgsfaktoren für Einführung und Betrieb: Steigern Sie die Akzeptanz von Werkstoffinformationssystemen in Ihrem Betrieb durch erfolgreiche Implementierung, Betrieb und Pflege.
  • Praxiserfahrungen aus Forschung und Industrie: Profitieren Sie von konkreten Beispielen aus der Forschung und Industrie, sowohl in KMU als auch in großen Konzernen.
  • Diskutieren Sie Ihre konkrete praktische Anwendung/Problemstellung mit Expert*innen.

Nutzen Sie diese Chance, um Ihr Unternehmen technologisch weiterzuentwickeln und einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen!