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Fort- & Weiterbildung

Ermüdung metallischer Werkstoffe: Grundlagen, Mechanismen und praktische Anwendungen

Verstehen und Vorhersagen von Ermüdungsschäden für langlebige Konstruktionen

Wann

06.04. 10:00 - 08.04.2027 18:00

Wo

Dresden

Sprache

Deutsch

Bei der Ermüdung von Werkstoffen, insbesondere Metallen, handelt es sich um ein Phänomen, das auftritt, wenn Strukturen wiederholt vorrangig mechanischen Be- und Entlastungszyklen ausgesetzt sind. Dabei kommt es oft zu einer fortschreitenden und lokalisierten Schädigung des Werkstoffs, welche letztendlich in ein Komplettversagen eines Bauteils münden kann. Der wiederholte Verformungseintrag während der Ermüdung bewirkt Veränderungen im Werkstoffgefüge, welche eine Rissentstehung bereits deutlich unterhalb klassischer Festigkeitskennwerte wie der Zugfestigkeit oder der Streckgrenze bewirken. Ein grundlegendes Verständnis des Ermüdungsverhaltens ist daher entscheidend für die Konstruktion langlebiger und zuverlässiger Strukturen und stellt sowohl für den Konstrukteur als auch für den Werkstoffentwickler eine notwendige Grundkompetenz zum nachhaltigen Werkstoffeinsatz dar. Auch in der Schadensanalyse spielt die Werkstoffermüdung (leider) nach wie vor eine große Rolle. Der Ermüdungsprozess beginnt in der Regel bereits vor der Entstehung von Anrissen an Punkten mit Spannungskonzentrationen. Neben makroskopischen Kerben wie z. B. Wellenabsätzen, Nuten oder Schweißnähten kann es auch an Übergängen oder Unregelmäßigkeiten im Werkstoffgefüge zur Schädigungsakkumulation kommen. Die infolgedessen entstehenden Mikrorisse können anfangs zu klein sein, um entdeckt zu werden, im Laufe der Zeit aber dennoch versagenskritisch werden.

Fortbildungsleitung

  • Prof. Dr. Martina Zimmermann

    Prof. Dr. Martina Zimmermann

    Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS und Technische Universität Dresden

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Das Verständnis des Ermüdungsverhaltens metallischer Werkstoffe ist entscheidend für die Langlebigkeit und Sicherheit von Bauteilen in Konstruktionen.
Hier sind einige Gründe, warum Ihr Unternehmen von einer tieferen Kenntnis in diesem Bereich profitieren wird

  • Grundlagen der Materialermüdung: Erlernen Sie wichtige Fachbegriffe und Konzepte, die für das Verständnis von Materialermüdung relevant sind.
  • Rissbildung und -wachstum: Erfahren Sie mehr über die Mechanismen der Rissbildung und des Risswachstums bei zyklischer Beanspruchung.
  • Temperatureinfluss: Erkennen Sie die Besonderheiten des Ermüdungsverhaltens bei hohen und variierenden Temperaturen.
  • Mikromechanische Modellierung: Gewinnen Sie einen Vorteil bei Ihren Ermüdungsanalysen durch Modellierung der mikromechanischen Vorgänge.
  • Ermüdungsbruchanalyse: Verstehen Sie die Analyse von Bruchflächen als Werkzeug zur Effizienzverbesserung Ihrer Qualitätssicherung.
  • Demonstrationsversuche: Vertiefen Sie Ihr Wissen durch zahlreiche praktische Versuche: Lebensdauerbestimmung, Bruchflächenanalyse und 3D-Rekonstruktion im REM, In-situ-Verformung sowie Ermüdungsprüfung konkreter Werkstoffklassen und ihrer Prüftechnik.
  • Diskutieren Sie Ihre konkrete praktische Anwendung/Problemstellung mit Expert*innen.

Nutzen Sie diese Chance, um Ihr Unternehmen technologisch weiterzuentwickeln und einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen!