Wo liegen aktuell die größten praktischen Probleme in der Industrie in diesem Themenfeld?
Nicht selten gehen wertvolle Informationen häufig verloren, weil Bruchflächen nicht systematisch dokumentiert, untersucht und interpretiert werden.

Wann
10.03. 09:00 - 11.03.2027 15:00
Wo
Berlin
Sprache
Deutsch
Zertifikat
nach Teilnahme
Die Fortbildung „Fraktographie metallischer Werkstoffe“ vermittelt eine praxisnahe Herangehensweise zur Untersuchung, Dokumentation und Interpretation von Bruchflächen. Im Zentrum steht die Frage, welche Informationen sich aus makroskopischen und mikroskopischen Bruchmerkmalen gewinnen lassen und wie diese Befunde belastbar für die Bewertung von Bauteilversagen genutzt werden können.
Teilnehmende lernen zentrale Bruchmechanismen metallischer Werkstoffe kennen und wenden wichtige bildgebende Verfahren praktisch an, von der Fotografie über die Lichtmikroskopie bis zur Rasterelektronenmikroskopie. An realen Bauteilen und Proben werden Bruchmerkmale erfasst, dokumentiert und gemeinsam interpretiert. Ergänzend stellt das Seminar digitale Werkzeuge wie die fraktographische Online-Datenbank FractoDB und das Symbolsystem FractoGraphics vor, mit denen fraktographische Befunde verglichen, strukturiert und nachvollziehbar dargestellt werden können.
Das Praxis-Seminar richtet sich an Personen, die sich bereits mit Werkstoffprüfung, Qualitätssicherung und Bauteilprüfung befassen und ihre praktische Kompetenz in der Bruchflächenanalyse metallischer Werkstoffe vertiefen möchten. Es vertieft gezielt die fraktographische Untersuchung metallischer Bruchflächen.
Dieses Praxis-Seminar vertieft gezielt die Fraktographie metallischer Werkstoffe für die Werkstoff- und Bauteilprüfung. Wer einen breiteren Einstieg in die systematische Schadensanalyse technischer Bauteile sucht, findet mit der Fortbildung „Systematische Beurteilung technischer Schadensfälle“ ein umfassendes Grundlagen- und Überblicksformat.
Fortbildungsleitung
Dr.-Ing. Dirk Bettge
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung