Wo liegen aktuell die größten praktischen Probleme in der Industrie?
- Subjektive Gefügebewertung: Viele Bewertungen erfolgen noch per Richtreihenvergleich oder Augenmaß. Die Ergebnisse hängen stark von der Person ab und unterscheiden sich zwischen Schichten, Standorten sowie zwischen Lieferant und Kunde.
- Komplexe Gefüge lassen sich mit klassischer Schwellwertsegmentierung kaum zuverlässig trennen. Hier stößt die herkömmliche Bildanalyse an Grenzen.
- Wissensverlust: Erfahrene Metallograph*innen gehen in Rente, und ihr implizites Bewertungswissen ist meist nirgends dokumentiert.
- Wachsende Datenmengen, fehlende Struktur: Automatisierte Mikroskope erzeugen immer mehr Bilddaten. Diese liegen oft ohne Metadaten auf lokalen Rechnern und sind deshalb weder auswertbar noch für KI nutzbar.
- KI-Erwartung ohne Kompetenz: Viele Unternehmen wollen KI einsetzen, können aber nicht einschätzen, was dafür nötig ist und welche Methode zu ihrem Problem passt.



