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Fachausschuss

Biomaterialien

Werkstoffe im Kontakt mit biologischen Systemen.

Austausch zu Biomaterialien, ihren Grenzflächen und ihrem Einsatz in der Medizin.
Mitglieder222
Gründungsjahr2006
MandantDGM e.V.

Leitung

  • Univ.-Prof. Dr. Klaus D. Jandt

    Univ.-Prof. Dr. Klaus D. Jandt

    Friedrich-Schiller-Universität Jena

    CV

Stellv. Leitung

  • Dipl.-Ing. Norman Stark

    Dipl.-Ing. Norman Stark

    Straub Medical AG

Der Fachausschuss Biomaterialien verbindet Grundlagenforschung und industrielle Entwicklung für Materialien, die mit biologischen Systemen in Kontakt stehen. Im Mittelpunkt stehen Werkstoffe für die Medizin und die Fragen, die sich aus ihrer Wechselwirkung mit dem Körper ergeben.

Mit seinen Arbeitskreisen koordiniert der Fachausschuss den Austausch unter Fachleuten. Behandelt werden bioinspirierte, abbaubare und antimikrobielle Biomaterialien, dentale Werkstoffe, Grenzflächen, Tissue Engineering sowie Zertifizierung, Zulassung, Normung und rechtliche Fragen.

01 · Fachliche Schwerpunkte

Themen im Überblick

Biologische Performance

Material und biologisches System

Eigenschaften entstehen an der Grenzfläche zwischen Werkstoff und Körper.

Diskutiert wird, wie sich Materialeigenschaften in der Wechselwirkung mit biologischen Systemen wissenschaftlich beschreiben lassen – insbesondere mit Blick auf biologische Performance und Biokompatibilität.

Werkstoffkonzepte

Bioinspirierte und degradierbare Materialien

Werkstoffkonzepte richten sich nach Funktion, Anwendung und Wechselwirkung.

Arbeitskreise befassen sich mit bioinspirierten, abbaubaren und antimikrobiellen Biomaterialien sowie mit dentalen Werkstoffen.

Gewebe und Grenzflächen

Tissue Engineering

Die Rekonstruktion von Gewebe verlangt ein Verständnis von Material und Umgebung.

Grenzflächen und Tissue Engineering gehören zu den Schwerpunktbereichen des Fachausschusses. Biomaterialien haben eine zentrale Bedeutung bei der künstlichen Rekonstruktion von Gewebe.

Regulatorik und Qualität

Zulassung und Normung

Zertifizierung, Zulassung, Normung und Recht prägen den Einsatz von Biomaterialien.

Fachliche Fragen umfassen Zertifizierung, Zulassung, Normung und rechtliche Aspekte, die sich beim Einsatz von Biomaterialien ergeben.

02 · Forschung und Entwicklung

Gemeinsame Fragestellungen bearbeiten

Der Fachausschuss bringt wissenschaftliche, technische und wirtschaftliche Fragestellungen zu Biomaterialien zusammen. Dabei stehen Materialien mit Grenzflächen zu biologischen Systemen und ihre Anwendung in der Medizin im Vordergrund.

Zu seinen Zielen gehört das Initiieren von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, insbesondere gemeinsamer Projekte von Universitäten, Forschungsinstituten und Industrie. Der Erfahrungsaustausch zwischen Arbeitsgruppen schafft dafür eine fachliche Grundlage und unterstützt die Vernetzung im Gebiet der Biomaterialien.

03 · Vernetzung

Austausch und Weiterbildung

Arbeitskreise

Fachleute miteinander verbinden

Arbeitskreise koordinieren den Austausch zu aktuellen Fragen der Biomaterialien.

Der Fachausschuss ermöglicht mit seinen Arbeitskreisen den Erfahrungsaustausch unter Fachleuten, die auf dem Gebiet der Biomaterialien tätig sind.

Veranstaltungen

Euro BioMat und Fortbildung

Formate informieren über neue Entwicklungen und bringen die Fachwelt zusammen.

Der Fachausschuss veranstaltet unter anderem alle zwei Jahre die internationale Konferenz „Euro BioMat“ sowie die Fortbildung „Biomaterialien: Werkstoffe in der Medizin“.

Materialien im Kontakt mit dem Körper

Biomaterialien werden etwa für Hüftprothesen, Gefäßersatz, Gelenkersatz und Zahnfüllungen eingesetzt. Metalle, Keramiken, Polymere und Verbundwerkstoffe können dabei mit Zellen des Körpers wechselwirken. Auch für die künstliche Rekonstruktion von Gewebe im Tissue Engineering sind sie von zentraler Bedeutung.

Außerhalb der Medizin kommen Biomaterialien beispielsweise als antimikrobielle und antivirale Materialien in Verkehrssystemen oder Lebensmittelverpackungen vor.

Eigenschaften verstehen und beherrschen

Die grundlegenden Prozesse an der Grenzfläche zwischen Biomaterial und Körper müssen weiter verstanden und in der Praxis sicher kontrolliert werden. Dazu gehören die Lebensdauer von Implantaten, die Reduktion von Infektionen an Materialgrenzflächen sowie Produktsicherheit und Qualitätskontrolle.

Auch der Transfer bioinspirierter Konzepte in Implantate und Herstellungstechniken wie der 3-D-Druck sind für neue Lösungswege relevant.