Details
Fachausschuss

Funktionalisierung von Oberflächen mittels Mikro/Nano Strukturierungsverfahren

Mikro- und Nanostrukturen für funktionale Oberflächen.

Oberflächenfunktion, Mikro- und Nanostrukturierung sowie Herstellverfahren gemeinsam betrachten.
Mitglieder63
Gründungsjahr2013
MandantDGM e.V.

Leitung

  • Prof. Dr.-Ing. Andrés Fabián Lasagni

    Prof. Dr.-Ing. Andrés Fabián Lasagni

    Technische Universität Dresden

    CV Webseite

Stellv. Leitung

  • Prof. Dr. Carsten Gachot

    Prof. Dr. Carsten Gachot

    Technische Universität Wien

Gezielte Mikro- und Nanostrukturen können optische, antimikrobielle und tribologische Eigenschaften von Oberflächen beeinflussen. Der DGM-Fachausschuss behandelt das Zusammenspiel von Oberflächenfunktion, Werkstoff und Strukturierungsverfahren.

Im Mittelpunkt stehen wissenschaftliche Grundlagen und Herstellverfahren, die funktionalisierte Oberflächen in Anwendungen überführen. Der Ausschuss bündelt die Expertise von Materialforschenden aus diesem und angrenzenden Bereichen.

01 · Themenfelder

Funktion, Struktur, Anwendung

Struktur

Mikro- und Nanostrukturen

Strukturen an der Oberfläche beeinflussen ihre Funktion.

Im Fokus steht das Verhältnis von gezielt erzeugter Mikro- und Nanostruktur, Werkstoff und Oberflächeneigenschaften.

Funktion

Optisch, antimikrobiell, tribologisch

Unterschiedliche Anforderungen treffen auf die Oberfläche.

Behandelt werden Oberflächen für optische, antimikrobielle und reibungsbezogene Anwendungen.

Fertigung

Strukturierung und Fertigung

Funktionsprinzipien müssen in geeignete Herstellverfahren überführt werden.

Ein Schwerpunkt liegt auf Herstellverfahren für funktionalisierte Oberflächen sowie auf zwei- und dreidimensionalen Strukturen.

02 · Austausch

Grundlagen und Anwendung zusammenführen

Die Entwicklung funktionalisierter Oberflächen erfordert den Blick auf Grundlagenforschung und Fertigung gleichermaßen. Der Fachausschuss bündelt Fachwissen aus Materialforschung und angrenzenden Bereichen mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und deutscher Industrie zu stärken.

Die Bestimmung von Schlüsselthemen und Trends sowie die erhöhte Sichtbarkeit von Funktionalisierungsverfahren bilden dafür wichtige Ansatzpunkte.

Funktionalisierte Oberflächen verbinden die Eigenschaften eines Werkstoffs mit einer gezielt erzeugten Struktur. Strukturierte Lagerlaufflächen zur Reibreduktion, antimikrobielle Kupferoberflächen und bioverträgliche Beschichtungen mit Titandioxid zeigen die Bandbreite möglicher Funktionen. Anwendungen reichen von optischen und tribologischen Aufgaben bis zu Bereichen wie Maschinenbau, Gesundheitswesen und Biomedizin, Elektronik sowie Luft- und Raumfahrt.

Der Schritt von Funktionsprinzipien zur Produktion stellt Anforderungen an Herstellverfahren für zwei- und dreidimensionale Strukturen sowie an die Kosten ihrer Herstellung. Neben der Grundlagenforschung ist daher die Entwicklung geeigneter Fertigungsverfahren von Bedeutung.

Der Fachausschuss greift diese Verbindung von Forschung, Strukturierungsverfahren und Anwendung auf. Er bündelt Expertise aus Materialforschung und angrenzenden Bereichen und setzt sich für eine engere Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und deutscher Industrie ein.