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Fachausschuss

Intermetallische Phasen

Intermetallische Phasen: Werkstoffe, Ausscheidungen und Beschichtungen im Austausch von Forschung und Anwendung.

Eigenschaften, Herstellung und Einsatz intermetallischer Phasen werden aus wissenschaftlicher und industrieller Perspektive diskutiert.
Mitglieder115
Gründungsjahr1990
MandantDGM e.V.

Leitung

  • Prof. Dr. Florian Pyczak

    Prof. Dr. Florian Pyczak

    Helmholtz-Zentrum Hereon GmbH

    CV

Stellv. Leitung

  • Prof. Dr.-Ing. Manja Krüger

    Prof. Dr.-Ing. Manja Krüger

    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

    CV Webseite

Der DGM-Fachausschuss Intermetallische Phasen behandelt intermetallische Werkstoffe, intermetallische Phasen als Ausscheidungen oder Beschichtungen metallischer Legierungen sowie ihre Herstellung, Charakterisierung und Anwendung.

Mitglieder aus Materialwissenschaft, Maschinenbau, Physik und verwandten Fachrichtungen treffen auf Fachleute aus Flugtriebwerks- und Automobilantriebstechnik, Rohmaterialherstellung und Weiterverarbeitung. So bleiben Forschung und Anwendung eng verbunden.

01 · Werkstoff und Prozess

Themen entlang der Werkstoffentwicklung

Erscheinungsformen

Werkstoffe, Ausscheidungen und Beschichtungen

Intermetallische Phasen treten in mehreren werkstofflichen Formen auf.

Der Fachausschuss betrachtet intermetallische Werkstoffe ebenso wie Phasen, die in metallischen Legierungen als Ausscheidungen oder Beschichtungen vorliegen.

Zusammenhänge

Herstellung, Mikrostruktur und Eigenschaften

Prozessbedingungen beeinflussen die Werkstoffeigenschaften.

Herstellungstechnik, Mikrostruktur und Eigenschaften müssen gemeinsam verstanden werden. Dazu gehören Verfahren zur Charakterisierung bis auf die atomare Ebene.

Einsatzfelder

Herstellung und Anwendung

Entwicklung und Einsatz werden gemeinsam betrachtet.

Im Mittelpunkt stehen spezifische Herstellungsmethoden, Anwendungsfelder sowie die Weiterverarbeitung intermetallischer Werkstoffe.

02 · Perspektiven

Forschung und Anwendung verbinden

Mitglieder von Universitäten und Forschungseinrichtungen vertreten Materialwissenschaft, Maschinenbau, Physik und verwandte Fachrichtungen. Aus der Industrie kommen Fachleute vor allem aus der Flugtriebwerks- und Automobilantriebstechnik, der Rohmaterialherstellung und der Weiterverarbeitung intermetallischer Werkstoffe.

Neben der materialwissenschaftlichen Grundlagenforschung stehen Fragen der Anwendung im Fokus. Neue Materialklassen wie Silizide erhalten dabei mehr Raum.

03 · Community

Präsentieren, diskutieren, vernetzen

Austausch

Kontakte zwischen Forschung und Industrie

Beide Perspektiven kommen im Fachausschuss zusammen.

Der Fachausschuss ermöglicht die Kontaktpflege und den Austausch zwischen Industrievertreter*innen und Forschenden im Gebiet der intermetallischen Phasen.

Nachwuchs

Früh sichtbar werden

Vorträge erleichtern den Einstieg in die Community.

Vortragsmöglichkeiten bei Fachausschusstreffen bieten jungen Wissenschaftler*innen auf Master- oder Promotionsniveau eine frühe Gelegenheit, etablierte Wissenschaftler*innen kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen.

International

Konferenz „Intermetallics“

Die internationale Konferenz findet alle zwei Jahre statt.

Bei der internationalen Konferenz „Intermetallics“ treffen sich Forschende und Industrievertreter*innen aus aller Welt.

Intermetallische Phasen sind Verbindungen aus zwei oder mehr Metallen. Sie treten als eigenständige Werkstoffe, als Ausscheidungen oder als Beschichtungen metallischer Legierungen auf. Ihre besonderen Eigenschaften beruhen auf der Verbindung unterschiedlicher Atomsorten; die Charakterisierung bis auf die atomare Ebene ist deshalb ein wichtiger Teil der Forschung.

Die Anwendungen reichen von Formgedächtnislegierungen für Sonnensegel von Satelliten, Ventile in Automobilmotoren und flexible Brillengestelle bis zu Turbinenschaufeln aus Titanaluminid-Legierungen in Flugtriebwerken. Diese können Treibstoffverbrauch, CO₂-Emissionen und die Lärmbelastung für Flughafenanwohner*innen verringern. Eisenaluminide haben das Potenzial, Stahl in Teilen der fossilen Kraftwerkstechnik und in weiteren Anwendungen zu ersetzen.

Mit der industriellen Nutzung rücken die Bedingungen der Herstellung stärker in den Vordergrund. Herstellungstechnik, Mikrostruktur und Materialeigenschaften müssen gemeinsam verstanden werden. Dies betrifft auch die additive Fertigung sowie Fragen der Reparatur, des Recyclings und des Umgangs mit produktionsbedingtem Restmaterial. Konstruktions- und Auslegungsmethoden müssen die besonderen Eigenschaften intermetallischer Werkstoffe berücksichtigen.