Details
Arbeitskreis

Quantitative Gefügeanalyse

Mitglieder79
MandantDGM e.V.

Leitung

  • Dr. rer. nat. Marco Witte

    Dr. rer. nat. Marco Witte

    Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH

    CV

Im Zeitalter der sprunghaft ansteigenden digitalen Vernetzung auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens steht insbesondere auch eine diesbezügliche Umstrukturierung der industriellen Produktion zur Debatte. Betrachtet man die aktuell gültigen Normen und Durchführungsbestimmungen in der Materialanalyse, so sind oftmals noch subjektiv behaftete Auswertemethoden die gängige Praxis. Um einen weitestgehend selbstorganisierten Produktionsprozess zu ermöglichen, ist die Integration von Methoden der digitalen Bildanalyse eine notwendige Voraussetzung. Der Arbeitskreis Quantitative Gefügeanalyse beschäftigt sich mit Fragestellungen zur Bestimmung von Gefügeparametern, die aus digitalen Abbildungen ermittelbar sind.  Dabei sind insbesondere solche Kenngrößen von Interesse, die in einem engen Zusammenhang mit den Herstellungsbedingungen oder den Werkstoffeigenschaften stehen.

Die seit ca. 8 Jahren behandelten Themen sind sehr breit gefächert und werden quasi durch die Klammer „Digitale Bildverarbeitung“ zusammengehalten. Auch spielt die Aktualität eine Rolle, so dass sukzessive weitere interessante Aufgabenstellungen hinzukommen.
Einen ersten Schwerpunkt von allgemeinem Interesse bildet der Themenbereich Reproduzierbares Messen, wo solche Fragestellung wie Prüfmitteleignung, die Anpassung von Präparationsmethoden und statistische Behandlung von Messungenauigkeiten eine Rolle spielen.
Des Weiteren spielt die Charakterisierung von verschiedenen Materialien eine wichtige Rolle, wobei hierbei zunehmend Methoden der künstlichen Intelligenz, insbesondere die des Machine Learning, betrachtet werden.
Genannt werden muss auch die Begleitung von laufenden Forschungsprojekten. Dies betrifft u.a. die Mitarbeit in projektbegleitenden Ausschüssen und die Teilnahme an Ringversuchen. Hierbei stehen hauptsächlich Gusswerkstoffe im Mittelpunkt.
Nicht zuletzt bilden die am jeweiligen Ort des Veranstalters stattfindenden Werksrundgänge und Besuche der Forschungslabore einen nicht zu unterschätzenden Erkenntnisgewinn.