Das mechanische Verhalten von Werkstoffen unter anspruchsvollen, oft korrosiven Bedingungen bei hohen Temperaturen ist von großer Bedeutung in Bereichen wie der Energieumwandlung und Mobilität. Die Charakterisierung der mechanischen Eigenschaften sowie ein Verständnis für die zugrundeliegenden Verformungs- und Schädigungsmechanismen ist hierbei für die Lebensdauervorhersage der eingesetzten Komponenten essentiell und ermöglicht die gezielte Weiterentwicklung moderner Hochtemperaturwerkstoffe. Dies dient der Verbesserung der Komponenten sowie einer effizienteren Nutzung der verwendeten Ressourcen.
Der Einsatz von Bauteilen bei hoher Temperatur erfordert Kenntnisse über das mechanische Verhalten der eingesetzten Werkstoffe unter diesen Bedingungen. Die Hochtemperaturverformung umfasst Prozesse wie z. B. Kriechen, Relaxation, zyklische Verformung (LCF, HCF), thermomechanische Ermüdung (TMF) und kombinierte Belastungen. Es werden Hochtemperaturwerkstoffe wie z. B. warmfeste Stähle und Gusseisen, Ni- und Co-Basislegierungen, hochschmelzende Legierungen, Intermetallische Legierungen, Edelmetalllegierungen oder Verbundwerkstoffe behandelt, aber auch Schutzschichten. Der Arbeitskreis beschäftigt sich neben der mechanischen Charakterisierung und der Weiterentwicklung der dafür erforderlichen Prüftechnik mit Themen wie Einfluss der Mikrostruktur auf das mechanische Verhalten, Gefügestabilität, Hochtemperaturkorrosion, Schädigungsverhalten und -entwicklung, Modellierung mikrostruktureller Änderungen und ihren Einfluss auf die mechanischen Eigenschaften sowie der Lebensdauervorhersage.
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