Letztendlich haben alle Werkstoffeigenschaften ihren Ursprung im atomaren Aufbau der Materie. Daher ist ein Verständnis der Mechanismen auf atomarer Ebene von fundamentaler Bedeutung für Materialwissenschaften und Werkstofftechnik. Heutzutage kann dieses mittels materialspezifischen Simulationen und mit hochauflösenden Charakterisierungsmethoden gewonnen werden. Ziel des AK ist es, diese Aktivitäten innerhalb der DGM zu stärken.
Dieser Arbeitskreis wird getragen von der Überzeugung, dass Materialmodelle, Simulationen und Daten auf der atomaren Skala entscheidend sind, um eine vollständige Beschreibung, Entwicklung und Optimierung von Werkstoffen zu erreichen. In dem Arbeitskreis werden daher Simulationsaktivitäten, wie Elektronenstrukturrechnungen mit Dichtefunktionaltheorie und Molekulardynamik mit klassischen Wechselwirkungsmodellen, genauso wie experimentelle Aktivitäten, z.B. Atomsondentomographie und hochauflösende Transmissions-Elektronen-Mikroskopie, zusammengeführt, die ein atomistisches Verständnis von Materialien, deren Defekte und letztendlich deren Mikrostruktur zum Inhalt haben.
Gleichzeitig hat sich der Arbeitskreis zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein für die Bedeutung der atomistischen Skala als Teil einer Multiskalen-Strategie für Materialentwicklung innerhalb der DGM zu verankern und zu vertiefen. Dieser Anspruch gilt dabei nicht nur für die akademische Forschung und Lehre, sondern insbesondere auch mit Blick auf industrielle Anwendungen. Im Zeitalter der Digitalisierung werden atomistische Daten und deren Verarbeitung zunehmend an Bedeutung gewinnen und dieser Arbeitskreis möchte diesen Prozess weiter voranbringen und strukturieren.
Abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten Sie regelmäßig Informationen zum Thema Materialwissenschaft und Werkstofftechnik!
Nach der Anmeldung erhalten Sie von uns eine E-Mail mit einem
Bestätigungslink.
Erst mit Anklicken dieses Links ist Ihre Anmeldung abgeschlossen.