Arbeitskreis

Atomistik

Gremienmitglieder: 6

Letztendlich haben alle Werkstoffeigenschaften ihren Ursprung im atomaren Aufbau der Materie. Daher ist ein Verständnis der Mechanismen auf atomarer Ebene von fundamentaler Bedeutung für Materialwissenschaften und Werkstofftechnik. Heutzutage kann dieses mittels materialspezifischen Simulationen und mit hochauflösenden Charakterisierungsmethoden gewonnen werden. Ziel des AK ist es, diese Aktivitäten innerhalb der DGM zu stärken.

Leitung

  • Prof. Dr. Erik Bitzek
    Max-Planck-Institut für Nachhaltige Materialien GmbH
  • Dr. rer. nat. Tilmann Hickel
    Max-Planck-Institut für Nachhaltige Materialien GmbH
  • PD Dr. habil. Rebecca Janisch
    Ruhr-Universität Bochum
  • Vernetzung bestehender Aktivitäten im Bereich Atomistik und Schaffung einer Plattform zum Informationsaustausch
  • Stärkung physikbasierter, atomistischer Ansätze der Materialwissenschaft innerhalb der DGM
  • Aufzeigen des Potentials von atomischen Methoden für industrielle Anwendungen
  • Verankerung der Atomistik in den Lehrkonzepten von Natur- und Ingenieurwissenschaften

Dieser Arbeitskreis wird getragen von der Überzeugung, dass Materialmodelle, Simulationen und Daten auf der atomaren Skala entscheidend sind, um eine vollständige Beschreibung, Entwicklung und Optimierung von Werkstoffen zu erreichen. In dem Arbeitskreis werden daher Simulationsaktivitäten, wie Elektronenstrukturrechnungen mit Dichtefunktionaltheorie und Molekulardynamik mit klassischen Wechselwirkungsmodellen, genauso wie experimentelle Aktivitäten, z.B. Atomsondentomographie und hochauflösende Transmissions-Elektronen-Mikroskopie, zusammengeführt, die ein atomistisches Verständnis von Materialien, deren Defekte und letztendlich deren Mikrostruktur zum Inhalt haben.
Gleichzeitig hat sich der Arbeitskreis zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein für die Bedeutung der atomistischen Skala als Teil einer Multiskalen-Strategie für Materialentwicklung innerhalb der DGM zu verankern und zu vertiefen. Dieser Anspruch gilt dabei nicht nur für die akademische Forschung und Lehre, sondern insbesondere auch mit Blick auf industrielle Anwendungen. Im Zeitalter der Digitalisierung werden atomistische Daten und deren Verarbeitung zunehmend an Bedeutung gewinnen und dieser Arbeitskreis möchte diesen Prozess weiter voranbringen und strukturieren.