Leitung
Prof. Dr. Britta Nestler
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Daniel Schneider
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Die herausragenden Eigenschaften der Beschreibung sich bewegender, singulärer Flächen unter Einbindung unterschiedlicher physikalischer Antriebskräfte macht die Phasenfeldmethode äußerst vielseitig. Sie wird als numerisches Verfahren zur Modellierung einer Vielfalt mikrostruktureller Prozesse eingesetzt. Aus den Simulationsstudien lassen sich Erkenntnisse über Mikrostruktur-Eigenschaftsbeziehungen herleiten und in Morphologiediagrammen zusammenfassen. So haben sich verschiedene Phasenfeldmodelle mit Einbindung unterschiedlicher physikalischer Größen wie Kontinuumsmechanik, Strömungsmechanik, Elektrochemie, Magnetismus etc. basierend auf Ginzburg-Landau Theorie oder auf dem Griffith’schen Kriterium, Modelle basierend auf Cahn-Hillard-, Landau-Lifschits-Gilbert-, Landau-Ginsburg-Devonshire-Theorie in den unterschiedlichen Forschungsgemeinschaften entwickelt. Ziel des DGM Arbeitskreises ist, die unterschiedlichen Gemeinschaften zusammenzubringen und die phasenfeldbezogenen Modellierungsfragestellungen, die einen gemeinsamen Ursprung haben, gemeinsam zu besprechen.