Fachausschuss
Ziehen

Der Fachausschuss Ziehen in der DGM blickt auf eine mehr als 60-jährige Geschichte zurück. Er setzt sich zusammen aus Vertretern der Industrie und universitärer Einrichtungen, die in ihrem Kreis allgemeine Probleme ihres Fachgebiets sowie grundlegende Fragestellungen diskutieren und lösen. Er vereint die Aktivitäten im Bereich des Ziehens metallischer Werkstoffe und gliedert sich in die Arbeitskreise Draht und Stangen sowie Rohre und Profile. Diese treffen sich etwa halbjährlich und stellen ihre Aktivitäten und wesentlichen Ergebnisse auf den im Jahresturnus stattfindenden Sitzungen des Fachausschusses vor.

Das Ziehen von Drähten, Stangen und Rohren ist für die Fertigung hochwertiger Halbzeuge im Bereich der Langprodukte ein essentielles und etabliertes Verfahren, das auf eine Jahrhunderte alte Tradition zurückblicken kann. Weitreichende Forderungen an geometrische und/oder materialtechnische Toleranzen und Eigenschaften sowie wirtschaftliche Aspekte führen auch heute noch zu wesentlichen Entwicklungen in diesem Umfeld. Das gilt unabhängig vom Werkstoff, seien es Metalle wie Kupfer, Aluminium, Stahl oder Magnesium oder auch hybride Werkstoffkombinationen, z.B. Metall/Polymer oder die Kombination unterschiedlicher Metalle.

Durch die Globalisierung des Wettbewerbs in der rohr- und drahterzeugenden Industrie wächst der Konkurrenzdruck auf die Hersteller. In Verbindung mit steigenden qualitativen Anforderungen an das Produkt erwächst daraus ein erhöhter Qualifizierungsbedarf für die Mitarbeiter*innen.

Das gilt für den Bereich der Produktion, der Instandhaltung und den kaufmännischen Bereich und zieht sich über sämtliche Ebenen des Managements. Zu schließende Informationslücken bestehen nicht nur bei spezifischen Prozesskenntnissen, sondern beinhalten auch werkstoffkundliche Zusammenhänge innerhalb der Herstellungskette.

Themen und Inhalte sind u.a.

  • Aggregate zum Ziehen von Rohren und Drähten 
  • Werkstoffe
  • Wärmebehandlung
  • Tribologie in der Ziehtechnik
  • Digitalisierung / Industrie 4.0
  • Organisation und Arbeitssicherheit

Ziele

  • Erfahrungsaustausch untereinander
  • Fragestellungen aus dem industriellen Bereich sowie allgemein interessante grundlagenorientierte Fragestellungen werden aufgegriffen und in geeigneter Form (bi- und multilateral, eigen- oder fremdfinanziert) bearbeitet
  • Initiieren von Forschungs- und Entwicklungsprojekten über öffentliche Träger
  • Werkstoff-, Prozess- und Produktentwicklung
  • Erarbeiten gemeinsamer Weiterbildungsmaßnahmen für die Arbeitnehmer*innen der industriellen Unternehmen

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