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Fachausschuss

Materialographie

Gefüge und Strukturen untersuchen, auswerten und dokumentieren.

Probenpräparation, Mikroskopie, Bilddaten und Interpretation: Materialographie verbindet die Schritte der Gefüge- und Strukturanalyse.
Mitglieder404
Gründungsjahr1968
MandantDGM e.V.

Leitung

  • Dipl.-Ing. Michael Engstler

    Dipl.-Ing. Michael Engstler

    Universität des Saarlandes

    CV

Stellv. Leitung

  • Prof. Dr.-Ing. Andreas Neidel

    Prof. Dr.-Ing. Andreas Neidel

    Siemens Energy Global GmbH & Co. KG

    CV

Materialographie umfasst die Gefüge- und Strukturuntersuchung von Werkstoffen. Dazu gehören Probenpräparation, mikroskopische Verfahren einschließlich Elektronenmikroskopie und hochauflösender Röntgen-Computertomographie sowie die Analyse, Bewertung und Dokumentation der Ergebnisse.

Der Fachausschuss Materialographie koordiniert mit seinen Arbeitskreisen den regelmäßigen Austausch unter Fachleuten. Computergestützte Datenverarbeitung und Auswertung erhalten dabei einen wachsenden Stellenwert.

01 · Methoden

Methoden der Materialographie

Probenpräparation

Proben vorbereiten

Probenpräparationsverfahren gehören zum methodischen Spektrum der Materialographie.

Die Präparation ist neben Untersuchung und Auswertung ein Bestandteil der Gefüge- und Strukturuntersuchung von Werkstoffen.

Mikroskopie

Mikroskopische Verfahren

Elektronenmikroskopie und hochauflösende Röntgen-Computertomographie erweitern das Methodenspektrum.

Zur Materialographie zählen verschiedene mikroskopische Methoden einschließlich Elektronenmikroskopie und hochauflösender Röntgen-Computertomographie.

Auswertung

Ergebnisse analysieren und dokumentieren

Untersuchungsdaten werden analysiert, bewertet und dokumentiert.

Analyse, Bewertung und Dokumentation gehören zur materialographischen Untersuchung ebenso wie die eingesetzten Präparations- und Mikroskopieverfahren.
02 · Digitalisierung

Daten, Bildanalyse und Modellierung

Computergestützte Verfahren der Datenverarbeitung und -auswertung spielen in der Materialographie eine wachsende Rolle. Digitale und quantitative Bildanalyse sowie Machine Learning gehören zu den Digitalisierungsthemen, die für die Weiterentwicklung der Disziplin relevant sind.

Physikalische Modelle für Gefüge-Eigenschafts-Korrelationen sind ebenso ein Entwicklungsfeld wie die Simulation der Gefügeentstehung und die Berechnung von Eigenschaften aus dem Gefüge.

03 · Fachausschussarbeit

Austausch, Tagungen und Qualifizierung

Tagungen

Metallographie-Tagungen

Die jährlich stattfindenden Tagungen gehören zu den Aufgaben des Fachausschusses.

Der Fachausschuss übernimmt Organisation und Verantwortung für die jährlich stattfindenden Metallographie-Tagungen.

Fachaustausch

Regelmäßig im Gespräch

Fachleute tauschen sich regelmäßig zu Themen der Materialographie aus.

Mit seinen Arbeitskreisen fördert und koordiniert der Fachausschuss den regelmäßigen wissenschaftlich-technischen Austausch unter Fachleuten.

Qualifizierung

Nachwuchs und Weiterbildung

Der Fachausschuss fördert wissenschaftlichen Nachwuchs sowie Aus- und Weiterbildung.

Die Förderung von Materialographinnen und Materialographen in Ausbildung und Beruf gehört zu den Zielen des Fachausschusses.

Materialographie ist eng mit der Weiterentwicklung von Werkstoffen verbunden. Wenn Werkstoffe an ihre Einsatzbedingungen angepasst und neue Anwendungen erschlossen werden, müssen auch Geräte und Methoden der Materialcharakterisierung weiterentwickelt werden. Die Arbeit reicht von der Probenpräparation über mikroskopische Verfahren bis zur Dokumentation der Untersuchungsergebnisse.

Das methodische Spektrum umfasst unter anderem die hochaufgelöste Rasterelektronenmikroskopie mit fokussiertem Ionenstrahl, die Atomsondentomographie, die 3D-Mikroskopie, die digitale Bildanalyse, computergesteuerte Mikroskope und die Röntgenmikroskopie. Die automatisierte Multiskalen-3D-Mikroskopie bleibt dabei ein Entwicklungsfeld.

Ebenso stehen Modelle für Gefüge-Eigenschafts-Korrelationen, die Simulation der Gefügeentstehung und die Berechnung von Eigenschaften aus dem Gefüge im Fokus. Dafür sind Forschungsprojekte zur Methodenentwicklung sowie interdisziplinäre Projektteams erforderlich, die auch IT-Kompetenz einbeziehen.