Probenpräparation
Proben vorbereiten
Probenpräparationsverfahren gehören zum methodischen Spektrum der Materialographie.
Gefüge und Strukturen untersuchen, auswerten und dokumentieren.
Leitung

Stellv. Leitung
Probenpräparation
Probenpräparationsverfahren gehören zum methodischen Spektrum der Materialographie.
Mikroskopie
Elektronenmikroskopie und hochauflösende Röntgen-Computertomographie erweitern das Methodenspektrum.
Auswertung
Untersuchungsdaten werden analysiert, bewertet und dokumentiert.
Computergestützte Verfahren der Datenverarbeitung und -auswertung spielen in der Materialographie eine wachsende Rolle. Digitale und quantitative Bildanalyse sowie Machine Learning gehören zu den Digitalisierungsthemen, die für die Weiterentwicklung der Disziplin relevant sind.
Physikalische Modelle für Gefüge-Eigenschafts-Korrelationen sind ebenso ein Entwicklungsfeld wie die Simulation der Gefügeentstehung und die Berechnung von Eigenschaften aus dem Gefüge.
Tagungen
Die jährlich stattfindenden Tagungen gehören zu den Aufgaben des Fachausschusses.
Fachaustausch
Fachleute tauschen sich regelmäßig zu Themen der Materialographie aus.
Qualifizierung
Der Fachausschuss fördert wissenschaftlichen Nachwuchs sowie Aus- und Weiterbildung.
Materialographie ist eng mit der Weiterentwicklung von Werkstoffen verbunden. Wenn Werkstoffe an ihre Einsatzbedingungen angepasst und neue Anwendungen erschlossen werden, müssen auch Geräte und Methoden der Materialcharakterisierung weiterentwickelt werden. Die Arbeit reicht von der Probenpräparation über mikroskopische Verfahren bis zur Dokumentation der Untersuchungsergebnisse.
Das methodische Spektrum umfasst unter anderem die hochaufgelöste Rasterelektronenmikroskopie mit fokussiertem Ionenstrahl, die Atomsondentomographie, die 3D-Mikroskopie, die digitale Bildanalyse, computergesteuerte Mikroskope und die Röntgenmikroskopie. Die automatisierte Multiskalen-3D-Mikroskopie bleibt dabei ein Entwicklungsfeld.
Ebenso stehen Modelle für Gefüge-Eigenschafts-Korrelationen, die Simulation der Gefügeentstehung und die Berechnung von Eigenschaften aus dem Gefüge im Fokus. Dafür sind Forschungsprojekte zur Methodenentwicklung sowie interdisziplinäre Projektteams erforderlich, die auch IT-Kompetenz einbeziehen.