Arbeitskreis des Fachausschusses Materialographie
Rasterkraftmikroskopie und nanomechanische Methoden

Die materialphysikalischen Mechanismen von Verformung, Ermüdung und Bruch sind mittlerweile seit Jahrzehnten bekannt, jedoch quantitativ nicht verstanden. Wir verfolgen das Ziel, das Verhalten einzelner Defekte (Kristalle, Korngrenzen, Poren oder Risse) unter externer Last gezielt zu beobachten und dadurch ein quantitatives, mechanistisches Verständnis der Materialdegradation zu erhalten.

Die quantitative Aufklärung von Schädigungs- und Degradationsmechanismen in Struktur- und Funktionswerkstoffen steht im Fokus des Arbeitskreises Rasterkraftmikroskopie und nanomechanische Methoden. Diese Mechanismen können in makroskopischen Bauteilen oft nicht quantitativ studiert werden, da das Verhalten einzelner Kristalldefekte durch die komplexe Wechselwirkung aller Defekte im polykristallinen Material überlagert und verschmiert wird. Aus diesem Grund verfolgen wir den Ansatz, das Probenvolumen geometrisch so einzuschränken, dass nur mehr einige wenige Defekte im Prüfkörper vorliegen. Deren Verhalten studieren wir anschließend unter externer Last mit Rasterkraftmikroskopie, Raster- und Transmissionselektronenmikroskopie sowie Synchrotron-basierten Verfahren, um ein quantitatives mechanistisches Verständnis von Verformung, Ermüdung und Bruch auf der Mikrostrukturebene aufzubauen.

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